Lasst uns über Zahlen reden!

Kalorien zählen, wie viele Schritte habe ich heute gemacht, was sagt die Waage? Zahlen über Zahlen - Wadim und Arne schauen sich heute an, ob die überhaupt so viel Aussagekraft haben!

Welche Zahlen sind denn eigentlich wichtig? Die erste, die einem in den Sinn kommt, ist natürlich das Körpergewicht. Aus der Perspektive der Jungs ist dieses allerdings keinesfalls kriegsentscheidend - in einem gewissen Rahmen spielt es dennoch eine Rolle. Berechnet man den BMI (Body-Mass-Index), braucht man selbstverständlich das Gewicht, und der BMI kann bei Risikoabschätzungen zu Rate gezogen werden. Grundsätzlich ist ein BMI von 19 - 25 eine feine Sache, ab 30+ sollte man sich Gedanken zu seiner Gesundheit machen und vielleicht einen anderen Lebensstil in Betracht ziehen - rein aus Sicht der Risiken. Der BMI alleine reicht für eine Diagnose aber selbstverständlich auch nicht aus, hat jedoch eine höhere Aussagekraft als das bloße Gewicht.  

Die allgemeine Fixierung auf die Zahl auf der Waage hingegen ist gar nicht mal so gut, denn sie sagt erst mal nichts aus. Von 80kg auf 75kg runter? Das kann alles mögliche sein. 10kg Fett weg und 5kg Muskeln aufbauen, 5kg Muskeln verlieren - das Gewicht allein sagt also schon mal gar nichts darüber aus, wie gesund man ist und wie gut oder attraktiv man sich fühlt. 

Eine andere Zahl, auf die sich gerne gestürzt wird, ist das Alter und dazu gibts eine ganz klare Ansage: es ist vollkommen egal! Klar, ab einem gewissen Alter sollten Routineuntersuchungen in Betracht gezogen werden, aber nur weil man die 30, 40 oder 50 Jahre geknackt hat, muss man sich in keinem Bereich urplötzlich einschränken. 

Was nehmen wir also aus der heutigen Folge mit? Lasst euch von Zahlen nicht stressen, nutzt sie als Werkzeuge und nicht als Selbstzweck, um euch kurz bestätigt zu fühlen!